Welche Faktoren beeinflussen die Kosten einer Rückstausicherung?

Die Kosten für eine Rückstausicherung lassen sich nicht pauschal beziffern. Sie hängen von einer Vielzahl von Faktoren ab, die für jedes Gebäude unterschiedlich sind. Eine belastbare Kosteneinschätzung setzt konkrete Angaben zum Gebäude, zur Abwasserart, zu den Entwässerungsstellen und zum gewünschten Leistungsumfang voraus. Dieser Beitrag erläutert die wesentlichen Kostenfaktoren, die in ein Angebot einfließen.

Art des Systems

Der gewichtigste Kostenfaktor ist die Art der Rückstausicherung selbst:

Gebäudetyp

Der Gebäudetyp beeinflusst Planung, Auslegung und Einbauaufwand:

Lage und Anzahl der Entwässerungsstellen

Je mehr Ablaufstellen unterhalb der Rückstauebene geschützt werden müssen, desto umfangreicher ist die Planung und der Einbau. Ein einzelner Kellerbodenablauf erfordert weniger Aufwand als ein voll ausgebauter Wohnbereich im Souterrain mit Küche, Bad und WC. Entscheidende Faktoren sind:

Zugänglichkeit und Einbausituation

Die örtlichen Gegebenheiten am Einbauort haben einen erheblichen Einfluss auf den Aufwand:

Baulicher Aufwand

Über den reinen Einbau der Rückstausicherung oder Hebeanlage hinaus können bauliche Nebenarbeiten erforderlich sein:

Außenbereich oder Innenbereich

Der Einbauort beeinflusst die Anforderungen an die Anlage und den Aufwand. Eine Rückstausicherung, die im Außenbereich in einem Kontrollschacht eingebaut wird, muss frostsicher, korrosionsbeständig und gegen Grundwasser gesichert sein. Der Einbau im Außenbereich kann Erdarbeiten, Schachtbau, Abdichtung und Wiederherstellung von Pflaster oder Grünflächen erfordern. Ein Einbau im Kellerinnenraum ist in der Regel einfacher zu realisieren, benötigt jedoch Platz im Gebäude.

Baustelleneinrichtung

Je nach Umfang der Arbeiten ist eine Baustelleneinrichtung erforderlich. Dazu gehören Absperrungen, Abdeckungen, Staubschutzwände, Entsorgung von Bauschutt und die Sicherung von Verkehrswegen. Bei bewohnten Gebäuden müssen besondere Rücksichtnahmen auf die Bewohner und die Aufrechterhaltung der Nutzbarkeit während der Bauzeit getroffen werden.

Wiederherstellung von Boden und Wand

Nach dem Einbau müssen die geöffneten Boden- und Wandflächen wiederhergestellt werden. Dazu gehören das Schließen von Kernbohrungen, das Verschließen von Bodenöffnungen mit Estrich, das Aufbringen neuer Bodenbeläge und das Wiederherstellen von Wandoberflächen. Diese Arbeiten sind Teil des Leistungsumfangs und im Angebot zu berücksichtigen.

Wartung als laufender Kostenfaktor

Neben den einmaligen Einbaukosten fallen laufende Kosten für die Wartung an. Rückstausicherungen und Hebeanlagen müssen gemäß Herstellervorgaben und Normen regelmäßig gewartet werden – typischerweise halbjährlich oder jährlich. Ein Wartungsvertrag mit einem Fachbetrieb stellt sicher, dass die Anlage im Ernstfall funktioniert. Die Wartungskosten sind in der Gesamtkalkulation zu berücksichtigen.

ℹ️ Hinweis: Eine belastbare Kosteneinschätzung setzt Angaben zum Gebäude, zur Abwasserart, zu den Entwässerungsstellen und zum gewünschten Leistungsumfang voraus. Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen zu Kostenfaktoren dienen der Orientierung und ersetzen kein verbindliches Angebot.
ℹ️ Hinweis: Das verbindliche Angebot wird ausschließlich durch den beauftragten Fachbetrieb erstellt. Die Angebotserstellung erfolgt in der Regel nach einer Besichtigung und Beurteilung der konkreten Situation vor Ort.

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Machen Sie Angaben zu Ihrem Gebäude, zu den Entwässerungsstellen und zum gewünschten System, damit Ihre Anfrage für ein verbindliches Angebot durch den Fachbetrieb vorbereitet werden kann.

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